A

AUSGANGSGENAUIGKEIT
Die mögliche Abweichung in Prozent der Ausgangsspannung von Ihrem Nennwert, unter Berücksichtigung aller Minimal- oder Maximal- Betriebsbedingungen.

AUSGANGSSPANNUNG
Nennwert der Spannung an den Ausgangsklemmen.

B

BALUN-TRANSFORMATOR
Eine Induktivität, die für Gleichtaktsignale eine hohe und für Gegentaktsignale eine niedrige Impedanz darstellt. In Schaltnetzteilen wird sie zur Unterdrückung von Gleichtaktstörungen verwendet. Siehe Abbildung 1.

BETRIEBSTEMPERATURBEREICH
Zulässiger Bereich der Umgebungs- oder Gehäusetemperatur in dem das Gerät sicher arbeitet und seine Spezifikationen einhält.

C

CSA
Canadian Standard Association. Unabhängige kanadische Prüforganisation für Gerätesicherheit.

D

DERATING
Die spezifizierte Reduzierung eines Betriebsparameters zur Erhöhung der Zuverlässigkeit. Bei Stromversorgungen im allgemeinen die Leistungsrücknahme bei erhöhter Betriebstemperatur. Siehe Abbildung 4.

DIFFERENZGERÄUSCHSPANNUNG
Störsignal am Ausgang, gemessen zwischen Plus und Masse. Siehe Geräuschpannung.

DRIFT
Änderung der Ausgangsspannung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, gemessen im eingeschwungenen Zustand bei konstanter Netzpannung, Last und Umgebungstemperatur.

DURCHBRUCHSPANNUNG
Die maximale Gleich-oder Wechselspannung, die zwischen Eingang und Ausgang bzw. Chassis angelegt werden kann. Siehe Abbildung 2.

DYNAMISCHE LASTREGELUNG
Siehe Innenwiderstand.

E

EINGANGSFILTER
Tiefpass oder Bandfilter am Netzteileingang zur Unterdrückung von Netzstörungen. Dieser Filter kann extern angeschlossen werden.

EINGANGS-PI-FILTER
Siehe Pi Filter.

EINGANGSSPANNUNGSBEREICH
Die obere und untere Toleranzgrenze der Eingangsspannung eines Netzteiles oder DC/DC Wandlers.

EINSCHALTSTROM
Der gezogene Spitzenstrom während des Einschaltvorganges.

EINGANGSREGELUNG
Regelung am Eingang eines Netzteils, im allgemeinen durch einen Schaltregler, gefolgt von einem Linearregler.

EINGANGSSTROMBEGRENZUNG
Eingangsstrombegrenzung: Eine Schaltung zur Begrenzung des Einschaltstromes.

ELEKTROMAGNETISCHE STÖRUNG (EMI)
Energie, die von Schaltnetzteilen ungewollt abgestrahlt oder auch leitungsgebunden abgegeben wird.

ESR
Ersatzserienwiderstand. Der Widerstandswert in Serie mit einer idealen Kapazität der einen realen Kondensator darstellt. In HF- Anwendungen ist ein niedriger ESR sehr wichtig.

F

FEHLERLEITUNG
Ein Verfahren zur Regelung der Ausgangsspannung direkt an der Last, zur Kompensation der Spannungsabfälle in den Zuleitungen. Hier werden separate Leitungen direkt von der Last zum Regler geführt. Siehe Abbildung 12.

G

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H

HALBRÜCKEN-DURCHFLUSSWANDLER
Ähnlich der Vollbrückenschaltung,wobei jedoch nur zwei Transistoren verwendet werden, die beiden anderen werden durch Kondensatoren ersetzt werden.

HI-POT TEST
Hochspannungstest : Ein Test zur Feststellung, ob ein Transformator oder Netzteil die Mindestanforderung an die Isolationsspannung erfüllt. Die Prüfspannung wird dabei zwischen Ein-und Ausgang angelegt.

HALTEZEIT
Siehe Haltezeit.

HALTEZEIT
Die Zeit, während der ein Netzteil nach Netzausfall die Ausgangsspannung nach Spezifikation liefert.

HYBRID TECHNIK
Die Anwendung von Keramiksubstrat als Träger- und Leitermaterial. Widerstände und Leiterbahnen werden per Siebdruck direkt auf das Substrat aufgebracht. Die Bauteile werden durch einen Hochtemperaturprozeß fixiert.

I

ISOLATION
Die galvanische Trennung von Eingang und Ausgang durch einen Transformator. Der Isolationswiderstand (Mega-Ohm Bereich) sowie die Isolationskapazität (im Picofarad-Bereich) werden generell spezifiziert und werden durch das verwendete Material und die räumliche Anordnung bestimmt. Siehe Abbildung 2.

ISOLATIONSSPANNUNG
Die hochszulässige Dauerwechsel- oder Gleichspannung, die zwischen Eingang und/oder Chassis angelegt werden kann.

INNENWIDERSTAND
Das Verhältnis Delta Ausgangsspannung zu Delta Strom.

J

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K

Anteil der gemeinsamen Stromspannung auf Plus-und Minus-Ausgang gegenüber der Eingangsmasse.

KONSTANTSTROM-QUELLE
Die Ausgangsspannung einer Konstantstromversorgung: Liefert konstanten Ausgangsstrom innerhalb der spezifizierten Werte, unabhängig von Netz-, Last-und Temperaturschwankungen.

KONSTANTSTROMVERSORGUNG
Stromversorgung, die Ihren Ausgangsstrom innerhalb spezifizierter Grenzen unabhängig von Last, Temperatur, Eingangsspannung oder Zeit regelt.

KONSTANTSPANNUNGSNETZTEIL
Stromversorgung, die seine Ausgangsspannung innerhalb spezifizierter Grenzen unabhängig von Last, Temperatur, Eingangsspannung oder Zeit regelt.

L

LAGER-TEMPERATUR
Zulässiger Lagertemperaturbereich.

LEICHTAKTSTÖRUNG
Anteil der gemeinsamen Stromspannung auf Plus-und Minus-Ausgang gegenüber der Eingangsmasse.

M

MASSE
Bezeichnung für die gemeinsame Masse aller Ausgänge.

MASSESCHLEIFE
Eine unbeabsichtigte Rückkopplung verursacht durch zwei oder mehr Verbraucher an einer gemeinsamen Masseleitung.

MAGNETISCHE REGELUNG:
Eine Regeleinrichtung, die dem Power Supply eine Konstantstromcharakteristik oberhalb des Nennstromes gibt. Dies ermöglicht die Parallelschaltung von zwei oder mehr Stromversorgungen zur Erhöhung des Ausgangsstromes.

MAGNETISCHER REGLER
Induktivität zur Verbesserung der Querregelung von Mehrfachausgängen.

METALL-OXID-FELDEFFEKTRANSISTOR
Die Wahl für den Schalttransistor schlechthin. In Schaltnetzteilen bietet er wesentlich bessere Schalteigenschaften als der bipolare Transistor.

MTBF
Mean Time between Failure. Die Fehlerrate eines Gerätes ausgedrückt in Stunden, basierend auf tatsächlichen Erfahrungswerten, oder errechnet nach gängigen Standards wie MIL-HDBK-217.

N

NACHREGELUNG
Hier wird der Ausgang eines Schaltreglers linear nachgeregelt um die Netz- und Lastregelung respektive die Ausgangsspannungs-Restwelligkeit zu verbessern.

NENN-AUSGANGSSTROM
Maximaler Ausgangsstrom bei definierter Umgebungstemperatur für den eine Stromversorgung ausgelegt ist.

NENNWERT
Der angegebene oder objektive Wert eines Gerätes (wie etwa der Ausgangsspannung), der nicht mit dem aktuellen Wert übereinstimmen muß.

O

OFF-LINE STROMVERSORGUNG
Ein Netzteil, das die Netzspannung direkt ber Gleichrichtung und Filterung ohne Vorschalten eines Transformators verarbeitet.

OVERVOLTAGE CROWBAR
Siehe Schutzschaltung.

P

PARALLELBETRIEB
Parallelschaltung von zwei oder mehr Netzteilen gleicher Ausgangsspannung zur Erhöhung des Ausgangsstroms. Dies erfordert ein spezielles Design zur Lastaufteilung.

PARD
Periodische und zufällige Abweichungen: Beschreibt die Summe aus Rausch- und Restwelligkeitsanteil über eine definierte Bandbreite in Spitzen-oder Effektivwerten. Siehe Abbildung 9.

P.F.C. POWER FACTOR CORRECTION
Standard Schaltnetzteile entnehmen der Netzspannung pulsfrömigen Strom. Aus mehreren Gründen ist dies nicht wünschenswert. Die PFC stellt sicher, da die Stromversorgung nahezu sinusförmigen Strom gleicher Phasenlage auf dem Netz entnimmt, d.h. der Leistungsfaktor geht möglichst gegen eins

PI FILTER
Eingangsfilter zur Ünterdrückung des der Quelle belastenden Wechselstromanteiles. Gewöhnlich besteht er aus zwei parallel geschalteten Kondensatoren mit einer Serieninduktivität und ist bereits eingebaut. Siehe Abbildung 10.

POWER FAIL SIGNALISIERUNG
Optionale Einrichtung zur Überwachung der Eingangsspannung, die über ein isoliertes logisches Signal einen Ausfall anzeigt.

POWER FOLDBACK
Unter Überlastbedingung wird die Eingangsleistung auf einen niedrigen Wert verringert.

PROGRAMMIERBARE STROMVERSORGUNG
Ein Netzteil, gesteuert durch externen Widerstand, Spannung oder Digitalcode.

PULSBREITENMODULATION
Bei diesem Verfahren wird die Höhe einer analogen Spannung durch Vergleich mit einer Sägezahnspannung in eine entsprechende Impulsbreite gewandelt. Über einen Komparator wird der Halbleiterschalter angesteuert.

Q

QUERREGELUNG
Bei Netzteilen mit Mehrfachausgang die prozentuale Änderung der Spannung eines Ausganges, verursacht durch Laständerung auf anderen Ausgängen.

R

RAUSCHSPANNUNG
Der Ausgangsgleichspannung überlagerter Wechselspannungsanteil, gemessen über eine definierte Bandbreite in Spitzen-oder Effektivwert. Verursacht durch gleichgerichtete Netzfrequenz, interne Schaltimpulse und andere Effekte. Siehe Abbildung 9.

REFERENZ
Referenzspannung, allgemein eine Z-Diode von welcher die Ausgangsspannung einer geregelten Stromversorgung abgeleitet wird.

REFLEKTIERTER BRUMMSTROM
Wechselstrom am Eingang eines Schaltreglers oder DC/DC Wandlers, verursacht durch die Schaltimpulse, angegeben in Spitzen- oder Effektivwerten. Siehe Abbildung 11.

RESONANZWANDLER
Wandler-Topologie zur deutlichen Reduzierung von Schaltverlusten durch Schaltvorgänge im Nulldurchgang des Stromes bzw. der Spannung.

S

SCHUTZSCHALTUNG
Überspannungsschutzschaltung, die bei Überschreiten eines voreingestellten Wertes der Ausgangspannung diesen durch Zuschalten eines Shuntes kurzschließt. Siehe Abbildung 3.

STROMBEGRENZUNG
Strombegrenzung: Eine Einrichtung zur Strombegrenzung auf einen vorbestimmten Wert zum Schutz des Netzteiles oder des angeschlossenen Verbrauchers im Falle einer Überlastung. Nach Entfernen der Überlast schaltet das Gerät automatisch auf Normalbetrieb. Siehe Abbildung 7.

T

TEMPERATURKOEFFIZIENT
Die durchschnittliche prozentuale Änderung der Ausgangsspannung bei Änderung Umgebungstemperatur pro Grad Celsius ber einen definierten Temperaturbereich.

TEMPERATURSCHUTZ
Interne Überwachung, die bei Übertemperatur abschaltet.

TOPOLOGIE
Beschreibt den technologischen Aufbau der Stromversorgung.

TRACKING
Eine Charakteristik bei Netzteilen mit Mehrfachausgang, wobei ein oder mehrere Ausgänge dem anderen Ausgang in Bezug auf Netz-, Last- und Temperaturänderungen mit proportionalen Regelabweichungen folgen.

TRANSIENTEN EINSCHWINGZEIT
Einschwingzeit der Regelung nach Lastsprüngen oder Eingangsspannungsänderungen. Siehe Abbildung 8.

U

ÜBERLASTSCHUTZ
Eine Strombegrenzung zum Schutz des Netzteilausganges, so daß unter Belastbedingungen keine Schäden auftreten können.

ÜBERSCHWINGEN
Kurzzeitiges überschwingen der Ausgangsspannung beim Aus - oder Einschalten des Netzteiles sowie Netz - und Lastsprüngen. Siehe Abbildung 8.

ÜBERLAST-SCHUTZSCHALTUNG
Eine Strombegrenzung zum Schutz des Netzteilausganges, so daß unter Belastbedingungen keine Schäden auftreten können

U.L.
Underwriters Laboratories Incorporated. Eine unabhängige, non Profit Organisation die Gerätesicherheit in den U.S.A. prüft und zertifiziert.

UMGEBUNGSTEMPERATUR
Ruhende Luft, gemessen in mindestens 100mm Abstand zur Stromversorgung.

UNDERSHOOT
Ein kurzeitiger Einbruch der Ausgangsspannung, verursacht durch Ein- oder Ausschalten des Netzteils als auch durch Lastsprünge. Siehe Abbildung 8.

UPS
Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV): Eine Stromversorgung, die nach Stromausfall ohne Unterbrechung weiterhin Energie ber einen DC/AC oder DC/DC Wandler aus einer Batterie erzeugt.

V

VDE
Verband Deutscher Elektrotechniker. Eine deutsche Organisation, die elektrische Geräte auf Sicherheit und Entstörung prüft.

VERPOLUNGSSCHUTZ
Eine Maßnahme zum Schutz der Ein- oder Ausgänge gegen verpolt angelegte Spannungen.

VOLTAGE BALANCE
Bei Dual-Ausgängen die Abweichung der beiden Ausgangsspannugen voneinander in Prozent von der Nennspannung.

W

WARM-UP DRIFT
Die Abweichung der Ausgangsspannung vom Zeitpunkt des Einschaltens bis zum thermisch eingeschwungenen Zustand bei Nennspannung, Vollast und 25°C Umgebungstemperatur.

WARM-UP TIME
Die Zeit, die das Power Supply nach dem Einschalten benötigt, um die spezifizierten Werte einzuhalten.

WECHSELRICHTER
Gerät zur Umwandlung von Gleichspannung in Wechselspannung.

WIRKUNGSGRAD
Verhältnis von aufgenommener zu abgegebener Leistung, angegeben in Prozent. Im allgemeinen spezifiziert bei Nenneingang und Vollast.

X

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Y

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Z

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